Schieflaufwächter SBW
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SBW
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Schieflaufwächter SBW





Beschrieb

Kiepe Schieflaufschalter vom Typ SBW werden in Förderanlagen zur Schieflaufüberwachung von Gurt-Becherwerken eingesetzt. Sie schützen die Gurte und Becherwerkwände vor Beschädigung oder Zerstörung bei Bandschieflauf. Zur Vermeidung von Materialüberschüttung oder Betriebsstörungen können zufördernde Anlagen rechtzeitig abgeschaltet werden. Folgeschäden werden vermieden und Reparaturkosten niedrig gehalten.

Schieflaufüberwachung ist besonders wichtig in Anlagen, in denen mit Staubexplosionen zu rechnen ist (z.B. Mühlen, Mälzereien, Futter- und Düngemittel-, Zuckerindustrie). Im Falle eines Schieflaufs können verbogene bzw. abgerissene Becher durch Kontakt mit der Becherwerkswand Funken erzeugen.

Eine Schieflaufüberwachung sollte stets mit einer Drehzahl- bzw. Schlupfüberwachung verknüpft werden, da durch Materialstau oder Überlast starke Reibungswärme durch den Schlupf des Gurtes an der Antriebstrommel entstehen kann. Dies führt im Extremfall zur Funkenbildung bzw. zur Entstehung von Glimmnestern im Fördergut.





Technische Daten

Generell
Erfüllte VorschriftenIEC 947-1 / EN 50081-1 / EN 50082-2
Einbauartnicht bündig
Anschlussspannung DC-Ausführung15 bis 60 V
Anschlussspannung AC-Ausführung20 bis 250 V
Schaltstrom400 mA
Stossstrom4 A (AC-Ausführung)
Mindestlaststrom8 mA (AC-Ausführung)
Hysterese<10 % Sn
Temperaturbereich-20 °C bis +70 °C
SchutzartIP 67
SchaltfrequenzAC: 25 Hz, DC: 100 Hz
Anschlusskabel DC3 x 0,50 mm², Länge ca. 2 m
Anschlusskabel AC2 x 0,75 mm², Länge ca. 2 m
Schaltverhalten DCPNP - Ö/S-programmierbar
Schaltverhalten ACÖ/S-programmierbar
SBW 001/ 051
Nennschaltabstand sn55 mm
Einstellbereich10 bis 80 mm
GehäusedurchmesserD 80 mm
SBW 002/ 052
Nennschaltabstand sn70 mm
Einstellbereich10 bis 110 mm
GehäusedurchmesserD 100 mm
SBW 003/ 053
Nennschaltabstand sn120 mm
Einstellbereich20 bis 150 mm
GehäusedurchmesserD 160 mm





Bestellübersicht


Bestellübersicht




Betriebsartenauswertung

Schalter in AC -Ausführung -Einsatz in Schützensteuerungen
In der Betriebsart Öffner können maximal 4 Schalter in Serie geschaltet werden. Der Spannungsabfall pro Schalter beträgt ca. 6 V.

Schalter in DC -Ausführung -kurzschlussfest und verpolungssicher
Es können sowohl 4 Schalter in Serie als auch 4 Schalter parallel geschaltet werden. Mit Schaltern in DC-Ausführung können freiprogrammierbare Steuerungen direkt angesteuert werden.

Die Schalter werden werkseitig als Schlieser geliefert. Nach Losen der PG-Verschraubung und Abziehen des Anschluskabels wird der Umschalter "Schliesser --> Öffner" zugänglich.



Hinweis:
Werden die Schalter über ihren Nennschaltabstand hinaus betrieben, erhöhen sich sowohl die Schalthysterese als auch die Empfindlichkeit gegenüber seitlicher bzw. rückwärtiger Annäherung von Metallteilen.





Montage

Die Schieflaufschalter werden auf einer Montageplatte aus Kunststoff jeweils paarweise vor der Antriebs- bzw. vor der Umlenktrommel angebracht. In die Becherwerkswand muss dazu eine Einbauöffnung geschnitten werden.



Da es sich um nichtbündig einbaubare induktive Sensoren handelt, muss eine Freizone (Tabelle: Einbauöffnung) beachtet werden. Die Schalter müssen so angeordnet sein, dass ihre aktive Sensorfläche von den vorbeilaufenden Metallbechern voll bedämpft wird.

Bei Bechern mit konischen Seitenwänden reduziert sich der Schaltabstand. Die in der nachfolgenden Tabelle angegebenen Schaltabstände beziehen sich auf eine vollständige Bedämpfung des Schalters mit ST 37. Bei Bedämpfung des Schalters durch Nichteisen-Metalle sind Korrekturfaktoren zu beachten, z.B.
V 4 A: sn x 0,65 - Al: sn x 0,4
Cu: sn x 0,45 - Ms: sn x 0,6






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SBW 001/ 051

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SBW 002 / 052

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SBW 003 / 053

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